Dance and theater

TANZTHEATERPRODUKTION des Büro A.K.E.S.
Premiere am 2. September 2011 in der Lodronschen Reitschule in Gmünd

PREMIERE DES ZEITGENÖSSISCHEN TANZSTÜCKES

route 0 11


Choreographie von AKS für 3 TänzerInnen
4 Alphörner & soundtrack

route 0 11
so der Titel der aktuellen NETZWERK AKS Tanztheaterproduktion , die am 2. September 2011 in der Lodronschen Reitschule in Gmünd von Andrea K. Schlehwein und ihrem Team zur Uraufführung gebracht wird. Choreografiert und inszeniert werden 11 Sequenzen und Module, die gemeinsam atmen und ein großes Ganzes bilden. Die einzelnen Module können ebenso unabhängig nebeneinander oder separat stehen – wie z.B. „besteigen“. Ein Trio (C. Osatinsky, F.N. Pelliccioli, R. Wanka) als ein Modul und in sich geschlossene Choreographie aus route 0 11 , die anlässlich der 20 Jahr Feier der Künstlerstadt Gmünd ur – aufgeführt wird.

route 0 11 hat im weitesten Sinne Berge, Gipfel und Vorgänge des Erstürmens zum Thema. Hoch hinaus müssen, aufsteigen, erklimmen, etwas erreichen wollen – ob das ein Gipfel, ein Verlangen und Begehren, ein Traum oder ein anderer Mensch ist; die zugrundeliegende Richtung der Energie ist dieselbe – unaufhaltsam wie hinab rollendes Geröll nur vice versa: entgegengerichtet: bergauf, hinauf, dem point of desire entgegen.

route 0 11 wird ein barocker Theaterabend, dennoch der zeitgenössischen Tanzsprache verpflichtet. Neben Tänzer- und Schauspielerinnen auf der Bühne, wird in zahlreichen Filmsequenzen getanzt. Dort tanzt jung wie alt, es tanzen Emotionen, Wolken, Wellen, Blätter und Steine, Sprache und Gedanken, Kamerabewegungen und Strukturen urbaner Lebensräume. Aus der unabhängigen Behandlung der einzelnen Medien heraus, die sich ganz fokussiert auf die Komposition immanenter rhythmischer Strukturen und Zeitverläufe, entsteht, ganz im Sinne des Kompositionsprinzips von John Cage, Raum für Reflektion, Berührung und Dialog.

TERMINE:

Premiere
2 / 9 / 011 Lodronsche Reitschule Gmünd (A)

Vorstellungen
3 / 9 / 011 Lodronsche Reitschule Gmünd (A)

initiiert von: Kulturinitiative Gmünd

produziert von: management BÜRO A.K.E.S. gemeinsam mit Kulturinitiative Gmünd und Künstlerstadt Gmünd Andrea K. Schlehwein hat vor drei Jahren Kärntens erste professionelle Tanztheaterkompagnie NETZWERK AKS gegründet. In dieser Zeit sind acht Produktionen entstanden, die sowohl auf nationales als auch internationales Interesse gestoßen sind. Die Kulturinitiative Gmünd zählt zu denen, die sich als erste für diese Kompagnie stark gemacht haben. Zwei ihrer Repertoirestücke kamen in den vergangenen drei Jahren in Gmünd zur Uraufführung

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BURGTHEATER GMÜND

Das Burgtheater Gmünd, eine engagierte Laienschauspielgruppe, der auch zahlreiche Mitglieder der Kulturinitiative angehören, bringt seit vielen Jahren jeden Sommer ein sehr gut besuchtes Theaterstück auf die eigene Bühne in der Alten Burg, eben das Burgtheater Gmünd. Besonders gut in Erinnerung sind die „Nightwalks“, unter der Leitung von Regisseur Andreas Staudinger, bei denen die Besucher von den Schauspielern durch ein verzaubertes und bezauberndes, nächtliches Gmünd geführt wurden. Die Kulturinitiative unterstützt das Burgtheater Gmünd durch Presse- und Werbearbeit.

Das für dieses Jahr ausgewählte Stück kann eigentlich an Aktualität nicht übertroffen werden, geht es doch um Preissteigerungen für Waren des täglichen Bedarfs und zwar um unangemessen hohe Preissteigerungen, die Frauen in einem Mailänder Vorort nicht mehr hinzunehmen bereit sind. Sie beschließen, ab sofort nur mehr die Hälfte der auf den Waren angegebenen Preise zu zahlen. Die unrechtliche Aneignung bezeichnen sie als „proletarischen Einkauf“ und rechtfertigen sie mit „zivilem Ungehorsam“. Dass das Stück von Dario Fo nicht nur eine Politphantasie bleiben sollte, bewiesen einige Monate später einige Damen, die tatsächlich „proletarischen Einkauf“ „verübten“. Dafür wurden nicht nur sie angeklagt, sondern auch die Schauspieler der Komödie wegen zur Anstiftung unrechtmäßiger Bereicherung. Lassen Sie sich also überraschen!