JUBILÄUMSJAHR 2021


675 Jahre Stadtrecht „Gmünd in Kärnten“

Gmünd liegt an einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Mitteleuropas, dem Handelsweg von Nürnberg bzw. Salzburg nach Venedig (heute A 10). Die Stadt ist am Zusammenfluss von Malta und Lieser entstanden; die heutige Stadtgemeinde erstreckt sich entlang der Ausläufer des Nationalparks Hohe Tauern und des Biosphärenpark Nockberge. Gmünd ist offenbar eine Gründung von Erzbischof Eberhard II. von Salzburg (1200–1246) und wird erstmals 1252 als Gemunde urkundlich erwähnt, als der Ort eine wichtige Rolle bei Verhandlungen zwischen Philipp von Spanheim und den Grafen von Görz-Tirol spielte. 1273 wird Gmünd von Erzbischof Friedrich als „unser Markt“ und 1286 von Erzbischof Rudolf als Stadt bezeichnet, wobei die Terminologie in den nächsten Jahren noch wechselt, bis sich der Begriff Stadt noch vor 1300 durchsetzt.

1346 verlieh Erzbischof Ortolf im Wortlaut denen von Friesach gleiche Stadtrechte.


50 Jahre Freundschaftsvertrag „Osnabrück-Gmünd“
Freundschaft kennt keine Grenzen!

Seit 50 Jahren besteht der Freundschaftsvertrag mit der Stadt Osnabrück im deutschen Niedersachsen und der Oberkärntner Stadt Gmünd Kärnten in Österreich in Verbindung mit dem ÖAV-Sektion Gmünd in Kärnten und dem DAV-Sektion Osnabrück (Osnabrücker Hütte).

Im Sommer 1971 unterzeichneten im „Rothenburg Österreichs“ in Gmünd in Kärnten, die damaligen Stadtoberhäupter, der Osnabrücker Oberbürgermeister Willi Kelch und Gmünds Bürgermeister Fritz Neuschitzer, den offiziellen Freundschaftsvertrag für beide Städte, der sich seitdem trefflich bewährt hat. Die freundschaftlichen Beziehungen reichen allerdings viel weiter in die Vergangenheit.

Alle Jahre im Mai findet in Osnabrück die Maiwoche statt, an der Delegationen aus den Partner- und Freundschaftsstädten teilnehmen. Auch eine Delegation aus Gmünd nimmt immer an der „Maiwoche“ teil.
Von der Stadt Osnabrück werden „Bürgerreisen“ zu uns nach Gmünd organisiert. Der Bürgermeister von Osnabrück, Herr Wolfgang Griessert stattet Gmünd auch immer wieder einen Besuch ab.

30 Jahre „Kulturinitiative Gmünd“

Seit 1991 ist die Kulturinitiative Gmünd Initiator und treibende Kraft der erfolgreichen Entwicklung Gmünds zur Künstlerstadt. Der gemeinnützige Kulturverein zählt zurzeit 220 Mitglieder. Geschäftsführerin ist seit dem Jahr 1996 Frau Dr. Erika Schuster, die mit einem Team von 12 MitarbeiterInnen die Geschicke des Vereins leitet.

Wie kaum einer anderen Kulturinstitution Österreichs ist es der Kulturinitiative Gmünd gelungen, nicht nur Jahr für Jahr für das umfassendste Kulturangebot mit rund 120 Veranstaltungen an 260 Veranstaltungstagen pro Jahr in Oberkärnten zu sorgen, sondern durch konsequente Kulturarbeit und Förderung zeitgenössischen Kulturschaffens eine ganze Stadt und damit eine Region fernab urbaner Zentren nachhaltig positiv zu entwickeln. Es ist der wesentliche Beitrag der Kulturinitiative, dass die Stadt heute als Künstlerstadt weit über die Landesgrenzen hinaus einen so positiven Ruf genießt und eine ständig steigende Wertschöpfung aus dem Kulturtourismus erfährt. Die Kulturinitiative Gmünd ist damit österreichweit ein Musterbeispiel dafür, wie Kulturarbeit zu einer nachhaltigen Stadtrevitalisierung beitragen und diese auch in wirtschaftlich schwachen Regionen fördern kann.


Die "Jubiläen" werden 2021 gebührend gefeiert.
Nähere Informationen zu den feierlichen Veranstaltungen folgen.

Wir würden uns über Ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten sehr freuen!


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